1992 wurde in Rio de Janeiro mit der Weltkonferenz für nachhaltige Entwicklung ein politischer Meilenstein gesetzt. Das Thema Nachhaltigkeit rückte weltweit in den Mittelpunkt des politischen und wirtschaftlichen Diskurses. Im Juni dieses Jahres laden die Vereinten Nationen wieder nach Rio ein - zur Folgekonferenz "Rio+20". Vor diesem Hintergrund behandelt die regionalen Arbeitsgruppe des AEU in München/Bayern in ihren Veranstaltungen im Jahr 2012 das Thema Nachhaltigkeit in verschiedenen Perspektiven.
Caritas und Diakonie sind - neben der öffentlichen Hand - die größten Arbeitgeber in Deutschland. Das gilt auch für Bayern. Das Diakonische Werk Bayern der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern repräsentiert 70.000 Erwerbstätige und 20.000 Ehrenamtliche, die in rund 3000 Einrichtungen arbeiten. Das Bild von Kirche der meisten Menschen wird neben der Ortsgemeinde von der Diakonie als "Sozialeinrichtung" der Kirche geprägt.
Über die Zukunft der Kirche nachdenken, heißt deswegen auch, sich mit den gegenwärtigen und künftigen Herausforderungen der Diakonie zu befassen. Wie umfassend diese sind, zeigen aktuelle Debatten über die Zukunft des sogenannten "Dritten Weges" in der Diakonie, eines speziell in den Kirchen praktizierten arbeitsrechtlichen Modells, oder über neue Kooperationsmodelle zwischen diakonischen Einrichtungen und Ortsgemeinden. Diese Debatten finden auch vor dem Hintergrund der Anforderungen statt, die der demographische Wandel für die diakonische Arbeit mit sich bringt.
Im Rahmen des kommenden Treffens der regionalen Arbeitsgruppe des AEU in München
am Montag, den 18. Juni 2012, um 18.30 Uhr
in den Räumen der Deutsche Bank AG
Promenadeplatz 15, 80333 München
wird der Präsident des Diakonischen Werks Bayern, Pfarrer Michael Bammessel, in seinem Referat
Nachhaltig am Nächsten - Die Verantwortung der Diakonie
erläutern, wie sich nachhaltiges Handeln in der Diakonie in einem oben beschriebenen Umfeld gestalten läßt.
Der 1956 in Bayreuth geborene Bammessel hat in Neuendettelsau, Tübingen und Erlagen Theologie studiert und war nach seinem Vikariat im Dekanat Weiden Pfarrer in verschiedenen Nürnberger Gemeinden. Bevor er das Amt des Vorstandsvorsitzenden des Diakonischen Werks Bayern übernahm, war er ab 1999 Pfarrer an der St. Egidien-Kirche in Nürnberg und Stadtdekan für den Dekanatsbezirk Nürnberg.
Ihre Anmeldung erbitten wir bis zum 11. Juni 2012, gerne auch per e-mail.
Ergänzende Informationen über die Geschäftsstelle des Arbeitskreises Evangelischer Unternehmer in Deutschland, Karlstraße 84, 76137 Karlsruhe, Tel. (0721) 35 23 70,
Fax (0721) 35 23 77.
Im Rahmen einer Abendveranstaltung der regionalen Arbeitsgruppe des AEU in München/Bayern zum Thema "Nachhaltigkeit in politischer Perspektive"
am Montag, den 15. Oktober 2012, um 19.00 Uhr
in den Räumen der Deutsche Bank AG
Promenadeplatz 15, 80333 München
besteht Gelegenheit, mit Christine Scheel, Mitglied der Landessynode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und langjährige Haushalts- und Wirtschaftsexpertin von Bündnis 90/Die Grünen, zu diskutieren.
Christine Scheel war von 1994 bis 2012 Mitglied des Deutschen Bundestages, u. a. auch von 1998 bis 2005 Vorsitzende des Haushaltsausschusses, bevor sie Anfang 2012 in den Vorstand der HEAG Südhessische Energie AG wechselte.
Die entsprechende Einladung wird in der KW 36 veröffentlicht.
Ergänzende Informationen über die Geschäftsstelle des Arbeitskreises Evangelischer Unternehmer in Deutschland, Karlstraße 84, 76137 Karlsruhe, Tel. (0721) 35 23 70,
Fax (0721) 35 23 77.
Friedhelm Meier (Sprecher), Dr. Paul Melot de Beauregard, Dr. Wolfgang Riehle, Hellmut Steffens, Johannes Willburger, Elke Wurster, Pfarrer Peter Lysy (Theologischer Berater)