In einer hochtechnisierten und unter starkem Wettbewerbsdruck stehenden Wirtschaft müssen laufend Entscheidungen getroffen werden, die mit großen, schwer abschätzbaren Risiken verbunden sind. Die Auswirkungen eingetretener Risiken gehen in vielen Fällen weit über den Kreis der Verursacher hinaus.
Bürgerinnen und Bürger sind u. a. als Arbeitnehmer, Steuerzahler und Verbraucher auf verläßliche Informationen angewiesen. Sie fühlen sich häufig - trotz einer Flut von zugänglichem Material - Risikofolgen ausgeliefert. Gegenüber kurzfristigen individuellen oder gesellschaftlichen Nutzenerwägungen treten langfristige Risiken in den Hintergrund, insbesondere solche zulasten kommender Generationen. Diese und andere Widersprüche werfen ethische Fragen auf, die Wirtschaft, Wissenschaft und Politik gleichermaßen beantworten müssen, wenn Demokratie keine permanente Vertrauenskrise "riskieren" will.
Im Rahmen dieser Kooperationstagung mit der Evangelischen Akademie im Rheinland
Augen zu und durch!
Wie gefahrenblind ist unsere Gesellschaft?
von Freitag, dem 2. März 2012, um 14.30 Uhr
bis Samstag, den 3. März 2012, um 15.00 Uhr
in der Evangelischen Akademie im Rheinland
Haus der Begegnung, Mandelbaumweg 2, 53177 Bonn
wird die Frage diskutiert, was Risikomanagement ist und welche wirtschaftsethischen Kriterien dafür benötigt werden. Diese Kooperationstagung wird seitens des Arbeitskreises Evangelischer Unternehmer durch Beiträge von Pfarrer Wolfgang Jacobs, Theologischer Berater der regionalen Arbeitsgruppe des AEU in Köln-Bonn-Leverkusen, sowie von AEU-Mitglied Dr. theol. Eberhard Schnebel, Zentraler Stab "Credit Risk Control" der Commerzbank AG, Frankfurt am Main, mitgestaltet.
Für Auskünfte und die Anmeldung wenden Sie sich bitte unmittelbar an Landespfarrer Peter Mörbel.
Ergänzende Informationen über die Geschäftsstelle des Arbeitskreises Evangelischer Unternehmer in Deutschland, Karlstraße 84, 76137 Karlsruhe, Tel. (0721) 35 23 70,
Fax (0721) 35 23 77.
Norman R. Krayer (Sprecher), Barbara Reinshagen, Jörg J. Schmitz, Pfarrer Wolfgang Jacobs und Pfarrerin Professor Dr. Kerstin Lammer (Theologische Berater)